Wie der japanische Fotozubehörhersteller Sigma verlauten ließ, wird auch die Sigma SD15 mit dem seit der SD9 verbauten Foveon X3 Direkt-Bildsensor ausgeliefert werden, der für eine im Vergleich zu Konkurrenzprodukten deutlich bessere Farbtreue liefern soll. Dies gelingt ihm durch seine drei Schichten, wobei jede entweder nur Rot, Grün oder Blau aufnimmt.
Jede dieser drei Schichten hat eine Auflösung von 2.640×1760 Pixeln, was für die Sigma SD15 doch relativ lächerliche 4,6 Megapixel bedeuten würde. Dass die Digitalkamera dann doch auf stattliche 14 Megapixel kommt, liegt an der Tatsache, dass jede der drei Schichten unterschiedliche Pixel abdeckt und somit die Auflösung einer Folie mal drei genommen werden muss.
Um auf einem Pixel auf der Rotfolie dennoch andere Farben darstellen zu können, damit das Bild nicht unnatürlich wird, macht sich die Sigma SD15 die Interpolation zu Nutze, mit der praktisch Pixel „erschummelt“ werden. Diese hochkarätige Technologie wird sich aber auch deutlich im Preis der ab Ende Juni erhältlichen Kamera wiederspiegeln, denn nur für rund 1200€ soll die Sigma SD15 den Besitzer wechseln.
Author: fabio
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